
FL Studio Beat exportieren: WAV, MP3 und Stems für den Shop
In FL Studio brauchst du drei Exporte für einen Shop-Beat: tagged MP3 (Preview), untagged WAV (Master) und ein Stems-ZIP mit denselben Spuren. Ein Render „alles auf einmal als MP3“ reicht nicht – Artists kaufen Exclusive, Mix-Studios brauchen getrennte Files.
Die kurze Reihenfolge
- Mix fertig, Mixer auf kein Clipping, Headroom um -6 dB
- Tagged MP3 für den Player (Voice-Tag leise, Kick und Melodie hörbar)
- Tag stumm oder raus, untagged WAV 24-bit oder 16-bit 44.1 kHz
- Pro Mixer-Spur (oder sinnvolle Gruppen) WAV-Stems, gleicher Startpunkt, gleicher Tempo
- ZIP packen, Spuren benennen: Kick, 808, Snare, Hats, Melodie – nicht „Insert 7“
Dann hochladen im Producer-Dashboard. Der Shop spielt nur die Preview; der Käufer bekommt WAV und Stems per Mail.
Preview: Tag ja, Beat trotzdem lesbar
File → Export → MP3. Mode Full song oder die Playlist-Länge, die im Shop hängen soll. Der Tag darf nicht die ersten zwei Takte fressen. Wenn nach dem Tag keine Kick mehr sitzt, war der Tag zu laut – nicht der Limiter zu schwach.
Untagged WAV
Denselben Song ohne Tag. WAV, nicht nochmal MP3. 44.1 kHz reicht für Streaming-Vorbereitung; 48 kHz ist okay, wenn dein Projekt so läuft – nicht mischen zwischen Stems und Master.
Playlist-Start bei allen Stems auf Takt 1. Sonst klebt der Vocal des Käufers schief.
Stems ohne Chaos
Nicht 40 Inserts dump. Gruppiere: Drums, Bass, Melodie, FX, Vocals-Chops. Jede Datei gleich lang. Kein Mixer-Track solo exportieren, während andere Spuren noch in den Bus-Limiter laufen – sonst ändert sich die Balance.
Mehr zum Master selbst: Mastering für Beat-Seller. Listing danach: Dein Beat im Shop.
Checkliste vor dem Upload
- Preview klingt auf dem Handy nach Beat, nicht nach Anrufbeantworter
- WAV ohne Tag
- ZIP öffnet, Spuren haben Namen, Tempo/Key stehen im Dashboard

















